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Lesen Sie hier Beiträge zum Thema
"Studie: Lavendelmilchbaeder und Arnika helfen bei Rueckenschmerz (max. 12)"

Eine Antwortmöglichkeit finden Sie am Seitenende

Beitrag "Studie: Lavendelmilchbaeder und Arnika helfen bei Rueckenschmerz" lesen  
Nachricht von:
[ Roland Bruzek ]  
Betreff: Studie: Lavendelmilchbaeder und Arnika helfen bei Rueckenschmerz
geschrieben am: 24.09.2003 00:19
Nachricht:

aus:Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Private Universitaet Witten/Herdecke gGmbH, 23.09.2003

Studie belegt Wirksamkeit von komplementaeren Methoden bei Rückenschmerz

80% bis 90% aller Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an
Rueckenschmerzen. Frauen sind laut einer FORSA-Umfrage in Deutschland
mit 42% haeufiger betroffen als Maenner mit 28%. Meistens verabreichen
Aerzte bei akuten Rueckenschmerzen eine Spritze, die dann zumindest fuer
eine gewisse Zeit Schmerzfreiheit verspricht. Doch es geht auch anders:
mit aeusseren Anwendungen wie Lavendelmilchbaeder mit anschliessender
Schwitzpackung und Arnika-Auflagen. Neben Medikamenten und
Krankengymnastik bilden diese komplementaeren Methoden den
Kernbestandteil der Behandlung von Patienten mit Rueckenschmerzen im
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, einer der 20 kooperierenden Kliniken
der Universitaet Witten/Herdecke.

Anja Rutenkroeger hat in einer prospektiven Beobachtungsstudie mit 17
Patienten u.a. die Schmerzverlaeufe erhoben. Fuer diese Doktorarbeit
sollten die Patienten ihren Schmerz auf einer Skala von 0 = klein bis 10
= staerkster vorstellbarer Schmerz vor und nach den aeusseren
Anwendungen einstufen. Die Patienten litten an Erkrankungen wie:
Bandscheibenvorfaelle und akuten Rueckenschmerzen durch Wurzelreizungen
oder degenerativen Veraenderungen der Wirbelsaeule.

Verblueffendes Ergebnis: Am Anfang lagen die Mittelwerte des
Schmerzempfindens bei 8,7, am Ende der Untersuchungszeit (Follow-up
Erhebung) bei 1,5. Dabei verlaeuft das Schmerzempfinden keinesfalls bei
allen Patienten gleich. Bei einigen Patienten verringern sich die
Schmerzen deutlich von einem zum anderen Tag. Bei anderen ist eher ein
schwankender Verlauf zu erkennen, bei dem es auch zur kurzfristigen
Schmerzsteigerung und Stagnation kommen kann. Insgesamt verringern sich
die Schmerzen bei den untersuchten Patienten deutlich.

"Jetzt muesste man in weiterfuehrenden Studien zum Thema
Rueckenschmerzen und komplementaere Therapien die gewonnenen Ergebnisse
in groesseren Stichproben und moeglichst mit Kontrollgruppen
hinterfragen, um die Wirksamkeit der Therapie weiter zu belegen" fuegt
Rutenkroeger als Einschraenkung zu ihrer Studie an.

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