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Lesen Sie hier Beiträge zum Thema
"Musiktherapie nimmt MS-Patienten Angst und Depression (max. 12)"

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Beitrag "Musiktherapie nimmt MS-Patienten Angst und Depression" lesen  
Nachricht von:
[ Roland Bruzek ]  
Betreff: Musiktherapie nimmt MS-Patienten Angst und Depression
geschrieben am: 10.05.2007 19:19
Nachricht:

aus: Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Private Universität Witten/Herdecke gGmbH, Bernd Frye, 10.05.2007

Stiftung LEBENSNERV zeichnet Wittener Musiktherapeuten aus

Für seine Studie zur Musiktherapie mit Menschen, die an Multipler
Sklerose (MS) erkrankt sind, erhält Dr. Wolfgang Schmid,
Musiktherapeut am Institut für Musiktherapie der Universität
Witten/Herdecke, den Forschungspreis zur Psychosomatik der MS. Der
Preis wird von der Berliner Stiftung LEBENSNERV jährlich für
herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben und ist mit einem
Preisgeld in Höhe von 4500 Euro verbunden. Die Preisverleihung findet
am 23. Juni 2007 in Münster statt.

Multiple Sklerose (MS) ist in unseren Breiten die häufigste chronisch-
entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Wesentlich
für Betroffene wie für Betreuende ist, dass MS mit zunehmenden
Einschränkungen einhergeht und nicht ursächlich geheilt werden kann.
Beschwerden wie etwa Gang- und Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen
führen zu einer Verunsicherung bei den betroffenen Menschen. Sie
ziehen sich zurück und verlieren an Selbstvertrauen und
Selbstwertgefühl.

Mit diesen psychosozialen Folgen der Erkrankung hat sich der Wittener
Musiktherapeut in seiner Forschungsarbeit beschäftigt. Auf Grundlage
einer kontrollierten Pilotstudie, die er in Zusammenarbeit mit Prof.
Dr. David Aldridge (Lehrstuhl für Qualitative Forschung in der
Medizin), Dr. Mette Kaeder (Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke) und PD
Dr. Thomas Ostermann (Lehrstuhl für Medizintheorie und
Komplementärmedizin) durchgeführt hat, konnte Schmid zeigen, dass sich
durch eine längerfristige musiktherapeutische Betreuung Ängste und
Depressionen von Menschen mit MS deutlich verringern lassen und sich
ihre Akzeptanz der verunsichernden Lebenssituation wesentlich
verbessert.

In der von einer unabhängigen Fachjury ausgezeichneten Arbeit kommt
Schmid zu dem Ergebnis, dass Menschen mit MS neben einer medizinischen
und funktionalen Versorgung auch darüber hinausgehende soziale und
emotionale Bedürfnisse haben und Musiktherapie als psychosoziale
Intervention zur Verbesserung der psychischen und emotionalen
Befindlichkeit von Menschen mit MS beitragen und damit ihre
Krankheitsbearbeitung maßgeblich unterstützen kann.

Weitere Informationen: Dr. Wolfgang Schmid,
02302/926-772, wschmid@uni-wh.de

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