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Datum:
12.12.2018
9 Uhr 38

 

 

 

 


Kein Rückenschmerz mehr dank Roboter-Unterstützung bei Arbeit und Pflege

bearbeitet von unserem(r) Redakteur(in) Roland Bruzek

22.12.15




Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Marietta Fuhrmann-Koch, 22.12.2015

Mit Robotern Rückenschmerzen verhindern

Mithilfe von Assistenzrobotern Schmerzen im Rücken vorzubeugen oder sie zu
lindern – das ist das Ziel eines neuen europäischen Forschungsprojekts, an
dem Wissenschaftler der Universität Heidelberg beteiligt sind. Im Rahmen
des von der EU mit rund vier Millionen Euro geförderten Vorhabens wollen
die Forscher ein sogenanntes Exoskelett für die Wirbelsäule entwickeln,
das Menschen bei schwerer körperlicher Arbeit unterstützt. Zugleich kann
ein solcher Roboteranzug auch in der Rehabilitation eingesetzt werden. Die
Heidelberger Wissenschaftler werden unter anderem zur Simulation der
unteren Wirbelsäule am Computer ein Modell des Menschen mit der Abbildung
aller Muskeln entwickeln.

Pressemitteilung

Heidelberg, 22. Dezember 2015

Mit Robotern Rückenschmerzen verhindern
Heidelberger Wissenschaftler sind an EU-Projekt zu Exoskeletten beteiligt

Mithilfe von Assistenzrobotern Schmerzen im Rücken vorzubeugen oder sie zu
lindern – das ist das Ziel eines neuen europäischen Forschungsprojekts, an
dem Wissenschaftler des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches
Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg beteiligt sind. Im Rahmen des von
der Europäischen Union mit rund vier Millionen Euro geförderten Vorhabens
wollen die Forscher ein sogenanntes Exoskelett für die Wirbelsäule
entwickeln, das Menschen bei schwerer körperlicher Arbeit unterstützt.
Zugleich kann ein solcher Roboteranzug auch in der Rehabilitation
eingesetzt werden. Die Heidelberger Wissenschaftler um Prof. Dr. Katja
Mombaur werden unter anderem zur Simulation der unteren Wirbelsäule am
Computer ein Modell des Menschen mit der Abbildung aller Muskeln
entwickeln. Sie erhalten für ihre Forschungsarbeiten Fördermittel in Höhe
von knapp 680.000 Euro. Das auf vier Jahre angelegte Projekt SPEXOR
startet im Januar 2016.

„Exoskelett-Roboter werden als Schalen wie Kleidungsstücke an Körperteile
oder den ganzen Körper angelegt. Sie können individuelle physische
Einschränkungen kompensieren, indem etwa die Bewegungsfähigkeit von Armen
und Beinen verbessert wird“, erklärt Katja Mombaur, die am IWR die
Arbeitsgruppe „Optimierung in Robotik und Biomechanik“ leitet. Die an
SPEXOR beteiligten Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen wollen
nun ein Exoskelett für die Wirbelsäule entwickeln, um Schmerzen im unteren
Rücken vorzubeugen und die Behandlung der Beschwerden zu unterstützen. Die
Mathematikerin und Informatikerin Katja Mombaur analysiert in ihrer
Forschungsarbeit Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. Sie modelliert
und simuliert die Prozesse am Computer, um sie auf Roboter zu übertragen.

Im Rahmen des SPEXOR-Projekts wollen die Heidelberger Wissenschaftler die
Interaktion von Exoskeletten mit dem menschlichen Körper modellieren und
optimieren. Dazu werden sie ein Menschmodell mit Muskeln entwickeln, das
die untere Wirbelsäule simuliert, und in diesem Zusammenhang sowohl
passive als auch aktive Exoskelette entwerfen. Außerdem analysieren sie
das Verhalten von Menschen mit Schmerzen im unteren Rücken und die
Entlastungsmechanismen, um anschließend das Design von Exoskeletten für
Prävention und Rehabilitation zu optimieren. Zusätzlich werden die
Forscher Kontrollstrategien für Exoskelette entwerfen.

Die Koordination des Projekts „Spinal Exoskeletal Robot for Low Back Pain
Prevention and Vocational Reintegration (SPEXOR)“ liegt bei dem
Forschungsinstitut Jozef Stefan Institute im slowenischen Ljubljana.
Weitere Partner sind die Freie Universität Brüssel in Belgien und das
Universitätsklinikum Amsterdam in den Niederlanden sowie verschiedene
Unternehmen aus der Medizintechnik und Rehabilitation.

Kontakt:
Prof. Dr. Katja Mombaur
Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen
Telefon (06221) 54-8867

Weitere Informationen finden Sie unter

 

Quelle: Pressemitteilung:
http://idw-online.de/de/news643771


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