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Datum:
12.12.2018
8 Uhr 40

 

 

 

 


Das Gesundheitswesen muss für Schmerzpatienten da sein!

bearbeitet von unserem(r) Redakteur(in) Roland Bruzek

02.06.15




aus: Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Thomas Isenberg, 02.06.2015

Schmerz-Präsident Prof. Michael Schäfer:  „Das Gesundheitswesen muss für
Schmerzpatienten da sein!"

Heute bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz an über 500 Standorten in
Deutschland und kostenlose Patienten-Hotline (0800-18 18 120)

„Das Gesundheitswesen sollte für die Schmerzpatienten da sein und nicht
umgekehrt“, fordert der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, Prof.
Dr. Michael Schäfer. „Nicht immer ist es das Beste, gleich zu operieren
oder nur ein Medikament zu geben. Schmerzpatienten brauchen Zeit und
fachübergreifende Therapien.“, so der Schmerz-Präsident.

Chronische Schmerzen führen zu einer deutlichen Beeinträchtigung in allen
Lebensbereichen, sodass seelische und soziale Faktoren eine enorm wichtige
Rolle spielen. „Kein Therapeut als Einzelperson kann allerdings alles
Wissen und umfassend richtiges Therapieren auf sich vereinen“, so Schmerz-
Präsident Prof. Dr. Michael Schäfer. "Es müssen Ärzte, Psychologen,
Physiotherapeuten, Pflegefachkräfte, Apotheker und der Patient selbst bei
einer wirksamen Schmerztherapie gut und intensiv zusammenarbeiten“,
fordert der Schmerzexperte. Derzeit dauert es oftmals allerdings Jahre,
bis die Patienten eine gute Schmerztherapie im Gesundheitswesen erhalten.

An die Politik appelliert Schmerz-Präsident Prof. Dr. Schäfer, das Thema
"Schmerz" zur TOP-Priorität der Gesundheitspolitik auf Bundes- und
Länderebene zu machen. Beispielsweise ist es nötig, dass alle
Krankenhäuser gut akute Schmerzen behandeln und auch genügend
Schmerzambulanzen oder Schmerzpraxen vorhanden sind. „Die aktuellen
Diskussionen um ein Zweitmeinungsverfahren bei planbaren Operationen, den
Aufbau eines DMP-Rückenschmerz sowie eine neue Qualitätsorientierung der
Krankenhauspolitik bieten auch Chancen für eine bessere
Schmerzversorgung,“ so der Schmerz-Präsident.

Den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz organisiert die Deutsche
Schmerzgesellschaft gemeinsam mit Partnerorganisationen jährlich am ersten
Dienstag im Juni. An diesem Tag erhält die Öffentlichkeit jede Menge
Informationen rund ums Thema &39;chronische Schmerzen&39; und die richtige
Behandlung. Dazu finden in 2015 in ganz Deutschland in über 500
schmerztherapeutischen Praxen und Kliniken, aber auch in vielen Apotheken
und Pflegeeinrichtungen Aktionen, Tage-der-offenen-Tür, Vorträge sowie die
Abgabe von Patientenflyern statt. Als Service stehen über mehrere Dutzend
Schmerztherapeutinnen und Schmerztherapeuten den Patienten von 9:00 bis
18:00 Uhr in der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-18 18 120 am 2. Juni
2015 Rede und Antwort. Als Extrahotline für Pflegefachkräfte hat die
Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. gemeinsam mit den Pflegeverbänden ein
Expertentelefon „Schmerz & Pflege“ geschaltet: Berufstätige aus der Pflege
können sich im oben genannten Zeitraum von Pflegeexperten unter 0800-18 18
129 beraten lassen und Tipps erhalten, beispielsweise zu Fragen der
spezialisierten Ausbildung oder aber Expertenstandards in der Pflege
älterer Schmerzpatienten. Zudem beteiligen sich in 2015 über 250 Apotheken
bundesweit am Aktionstag.

Gesundheitspolitische Reformen erörtert die Deutsche Schmerzgesellschaft
regelmäßig im Nationalen Schmerzforum,  das zentrale Akteure jährlich
zusammenführt (vgl. www.nationales-schmerzforum.de .

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. ist mit rund 3.400 persönlichen
Mitgliedern die größte wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft im
Bereich Schmerz in Europa.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. ist Mitglied der IASP (International
Association for the Study of Pain) sowie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften). Sie ist zudem die
interdisziplinäre Schmerzdachfachgesellschaft von derzeit 9
mitgliederstarken weiteren medizinisch-wissenschaftlichen
Fachgesellschaften mit insgesamt über 51.000 Mitgliedern.

Ihre Mitgliedschaft ist interdisziplinär und interprofessionell und
besteht aus Schmerzexperten aus Praxis, Klinik, Psychologen, Pflege,
Physiotherapie u.a. sowie wissenschaftlich ausgewiesenen Schmerzforschern
aus Forschung, Hochschule und Lehre.

 

Weitere Informationen finden Sie unter

 

http://www.aktionstag-gegen-den-schmerz.de
http://www.dgss.org
http://www.nationales-schmerzforum.de
http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=3026632
http://www.dgss.org/fileadmin/audios/150520_BmE_Aktionstag_gegen_Schmerz.mp3
http://www.dgss.org/fileadmin/audios/150519_Podcast_Aktionstag_gegen_Schmerz.mp3

Quelle: Pressemitteilung:

 

http://idw-online.de/de/news632094


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